Der Rekordversuch am Samstag, 25.9.2000, die "Längste Theke der Welt" aufzustellen, hat
geklappt. Ein super Erfolg für die Stadt, denn Bad Staffelstein kommt mit der 2,203 Kilometer
Biertheke, die beidseitig bestuhlt ist, ins Guinnessbuch der Rekorde. Landrat Reinhard Leutner, Notar
Erwin Richter und Rechtsanwalt Bernd Legal zählten 7.484 Personen...
Kurz vor 15 Uhr war die Aussicht vom Stadtturm in die Bamberger Straße noch wenig erfreulich, nur
einige der Biertischgarnituren waren besetzt. Eine Stunde später bot sich ein völlig anderes
Bild: Volksfeststimmung in den Straßen und Gassen der Innenstadt und eine fast voll besetzte Biertheke.
Laut Bürgermeister Georg Müller drängten sich bis in den Abend etwa 15.000 Einheimische und Gäste an
der Theke. In seiner Eröffnungsrede am Marktplatz nannte Müller den Weltrekordversuch ein "Bürgerfest". Es
beteiligten sich alle 23 Bad Staffelsteiner Stadtteile, 98 Vereine, Gastronomen und Firmen. "Das ist jetzt
schon ein Rekord für sich". Auch freute er sich über die vielen Gäste aus den Nachbargemeinden. Sein
besonderer Dank galt "Mister längste Theke", Verwaltungsleiter Dietmar Zwillich, und den Mitarbeitern
des städtischen Bauhofes, die seit 10 Uhr die Bänke aufgestellt hatten.
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Gäste an der "längsten Theke der Welt" kamen sogar aus Übersee. Der Amerikaner Wilhelm
Scheuer, mit 73 Jahren der älteste Bungee-Jumper der Welt, kam mit den Horsdorfern zum Weltrekordversuch.
Weil die Musiker unbedingt mitgezählt werden wollten, mussten sie rennen, um noch einen freien Platz
an der Theke zu bekommen.
Um 19.15 Uhr stand der Streckenrekord fest. Dietmar Zwillich stoppte das Messrad bei 2.203,2 Metern: "Das
bedeutet, bei beidseitiger Besetzung der Theke, eine Gesamtlänge von 4.406,4 Metern." Eine Stunde später
verkündete Bürgermeister Georg Müller auf dem Marktplatz, unter großem Applaus, das Ergebnis: "Wir haben
es geschafft, es wurden 7.484 Besucher gezählt!" Damit sei der bisherige Weltrekord des Tettnanger
Hopfenpflanzverbundes, der Biertische auf vier Kilometer aneinanderreihte, gebrochen.
Natürlich war es Ehrensache, dass MOLL-Mitarbeiter den gelungenen Rekordversuch tatkräftig unterstützten.
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